FAIRify your OER Workshop: Recap

Veröffentlicht am: 14. Oktober 2026

Wie können Lehrmaterialien langfristig auffindbar, zugänglich und nachnutzbar bleiben? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmenden eines Workshops zu Open Educational Resources (OER) und den FAIR-Prinzipien.

Beitragsbild: Linda Zollitsch & Esther Thelen
Beitragsbild: Linda Zollitsch & Esther Thelen

Zu Beginn wurden die Grundlagen von OER vorgestellt. Im gemeinsamen Austausch berichteten die Teilnehmenden von ihren Erfahrungen mit der Erstellung und Nachnutzung von Lehrmaterialien. Dabei wurden auch Herausforderungen wie ungeklärte Nutzungsrechte, Fragen der Qualitätssicherung und technische Hürden diskutiert. Anschließend ging es um die FAIR-Prinzipien und die Bedeutung von Metadaten, geeigneten Dateiformaten und offenen Lizenzen für die langfristige Nachnutzung.

Im Praxisteil wendeten die Teilnehmenden die ersten Schritte eines vorgestellten Workflows auf eigene Lehrmaterialien an. Sie erfassten Metadaten, identifizierten fehlende Angaben und tauschten sich in Kleingruppen darüber aus, wie sich diese Lücken schließen lassen.

In der abschließenden Diskussion ging es vor allem um die Praxistauglichkeit des Workflows. Dabei zeigte sich, dass der Aufwand je nach Einsatzbereich und verfügbaren Ressourcen unterschiedlich bewertet wird. Ein weiteres Thema war die Frage, wie Lehrmaterialien nicht nur zugänglich, sondern auch bearbeitbar und weiterentwickelbar bereitgestellt werden können. Hierzu wurden unter anderem die Möglichkeiten und Grenzen von Moodle (https://moodle.org), H5P (https://h5p.org/) und Git-basierten Systemen sowie Markdown diskutiert.

Weitere Informationen zum Projekt “bOERse”: https://fdm-sh.de/unsere-themen/fdm-sh-boerse/